Posts Tagged ‘Umweltfreundliche Autos’
Bundesregierung umgeht eigene Öko-Vorgaben September 9, 2010 | 01:31 pm

Eigentlich beabsichtigte die Bundesregierung, in Zukunft strenge Öko-Vorgaben einzuhalten, wenn neue Autos für die Flotte der Bundesregierung angeschafft werden sollten. Die Mehrzahl der Autos allerdings verfehlt das Ziel.

Der Ältestenrat der Bundesregierung hatte beschlossen, dass die Limousinen nicht mehr als 140 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer ausstoßen dürfen, doch genau das halten viele der Fahrzeuge nicht ein – er selbst gesetzte Grenzwert wird nicht eingehalten.

Als Hindernis für die Einführung spritsparender Autos wird meist das Argument des Komfort, der Sicherheit und die Würde des Amtes genannt. Schuld ist die Automatik: rund ein drittel des Fuhrparks sind dem Typ Mercedes E 200 CDI zuzuordnen, die die Grenzwerte nicht einhalten können. Die Bundesregierung wiederum schiebt die Schuld Mercedes in die Schuhe, die nach Bestellung der Flotte die Grenzwerte nach oben geschraubt habe. Mercedes wiederum kontert und bestreitet den Vorwurf, die CO2-Werte nachträglich nach oben korrigiert zu haben.

Ob sich etwas an der Tatsache ändern wird, ist kaum zu erwarten. Einen Minister, der im Smart daher kommt, wird man wohl auch in Zukunft nicht zu sehen bekommen.

Neue Technologie soll Elektroautos billiger machen August 19, 2010 | 11:22 am

Das größte Hindernis, was der Durchsetzung von Elektroautos im Wege steht, sind die teuren Energiespeicher: leistungsstarke Batterien kosten sind enorm teuer und aufwendig in der Herstellung. Ein neues US-Start-up Unternehmen will nun durch genau dieses Problem lösen. Das Unternehmen, ein Ableger der Akkuherstellers A123 Systems, will eine Batterie entwickeln, mit der bis zu 85 Prozent der jetzigen Produktionskosten eingespart werden können.

Gegenwärtig kostet ein Batterie-Pack für ein Elektroauto rund 10.000 in der Herstellung. Würden die Herstellungskosten gesenkt werden, wären die E-Autos endlich konkurrenzfähig gegenüber den billigen Benzinern.

Wie genau die neue Technologie allerdings aussehen soll, bleibt geheim. Nur soviel wurde bekannt: die Akkus werden ein halbfester Material zur Energiespeicherung enthalten, aktuelle Akkus enthalten festes Speichermaterial. So sollen die neuen Batterien eine Kombination aus den besten Eigenschaften der klassischen Batterie, der neuen Technologie und der von Brennstoffzellen sein.

Zukunft des Autos liegt in der E-Technologie August 5, 2010 | 10:17 am

Wie die deutsche Automobilbranche kürzlich bekannt gab, plant sie bis 2020 die CO2-Emission auf rund 95g/km zu reduzieren. Um diese Vorhaben zu verwirklichen, setzt die Branche vor allem auf den Ausbau des Marktes für Elektroautos.

© Daniel Litzinger / PIXELIO

© Daniel Litzinger / PIXELIO

So hat es sich die im Mai gegründete “Nationale Plattform Elektromobilität” als ein Zusammenschluss aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zum Ziel gesetzt, bis 2020 rund eine Millionen Elektroautos zu verkaufen.

Die aktuelle Schwacke Studie allerdings prognostiziert bei gleichbleibenden Förderbedingungen lediglich einen Verkauf von etwa 375.000 E-Autos. So fordert der Verkehrsclub Deutschland weitreichende Fördermaßnahmen für die E-Technologie, um den Verkauf der umweltschonenden Autos anzuheizen.

Ford startet mit Umwelt- und Spritsparprogramm Juli 19, 2010 | 11:49 am

Seit erstem Juli bietet der Autohersteller Ford seinen Kunden einen sog. Econo-Check an. Alle Fordfahrer haben damit die Möglichkeit, ihr Auto in den über 600 Servicebetrieben technisch Überprüfen zu lassen. Dabei werden verbrauchsrelevante Komponenten wie Reifendruck, Klimaanlage, Motorfunktion etc. auf möglichen Verschleiß geprüft und ausgetauscht, um so ein höheres Einsparpotential zu erreichen. Neben den technischen Maßnahmen erhält jeder Fahrer individuelle Tips zum Spritsparen.Hierfür wird das individuelle Fahrverhalten eine Woche lang über den Bordcomputer aufgezeichnet. Die gesammelten Daten werden dann von Spezialisten ausgewertet

Schmierstoffhersteller Castrol unterstützt die Aktion: Die ersten 3500 Kunden, die den Econo-Check wahrnehmen, erhalten einen Tankgutschein im Wert von 10 Euro.

Der Econo-Check wird für 29 Euro in jeder Ford-Servicestelle angeboten. Müssen verschließene Teile ausgetauscht werden, müssen diese natürlich auch gezahlt werden.

Benzinverbrauch: Reifen mit Sparpotential Juli 19, 2010 | 11:35 am

Die Autohersteller unternehmen große Anstrengungen, um ihre Gefährte spritsparender zu konstruieren. Doch je besser ihnen dies gelingt, desto stärker rückt die Reifenindustrie ins Blickfeld. Denn hier den Reifen steckt jede menge Spritsparpotential.

Je sparsamer die neuen Autos durch innovative Motoren und leichtere Karosserien werden, desto größer wird der Anteil der Reifen am Benzinverbrauch. Somit stehen die Reifenhersteller unter Zugzwang: “Schon heute ist der Reifen für rund 20 Prozent des Spritverbrauchs verantwortlich”, so Didier Miraton vom französischen Reifenhersteller Michelin. Da die neuen Autos immer sparsamer werden, wird der Anteil der Reifen am Gesamtverbrauch zukünftig weiter steigen. Daher arbeiten alle Hersteller mit Hochdruck an spritsparenden Reifen.

Gelingen soll der Sparreifen durch eine geringere Reifengröße, Veränderungen im Reifenmaterial und durch einen verringerten Rollwiderstand. Zwar hat jeder Hersteller mittlerweile eine „Öko-Linie“ im Sortiment, um weitere Einsparungen einzufahren, sind andere Konzepte nötig.

Hier wirkt sich vor allem eine radikale Schrumpfkur positiv auf den Verbrauch aus. Michelin beispielsweise präsentierte nun ein Laufrad, dass anstelle der üblichen 17 Zoll nur 10 Zoll groß ist. Ein anderer Ansatz besteht darin, spezielle Reifen für Elektro- und Hybridautos zu konstruieren. Da die kleinen E-Autos fast ausschließlich für den Stadtbetrieb genutzt werden, können die Reifen dementsprechend auf diesen Verwendungszweck abgestimmt werden. Weitere Entwicklungstrends sind zu erwarten.

Carsharing- die grüne Alternative zum eigenen Wagen Juni 7, 2010 | 01:04 pm

Besucht man eine Großstadt fallen einem immer öfter Parkplätze auf, auf denen Autos stehen, die sich ähneln. Durch Aufkleber sind sie als “Teil-Auto” oder “Stadt-Auto” gekennzeichnet, sie haben ihre eigenen Parkplätze, die sich meist durch ein Plakat als Carsharing-Plätze entpuppen. Immer mehr Deutsche steigen vom eigenen Auto auf Carsharing um.
Wer mobil sein will, aber nicht täglich ein Auto braucht, kann mithilfe des Carsharings eine Menge Geld sparen. Wer am “Autoteilen” teilhaben will, meldet bei einem der zahlreichen Carsharing-Anbieter und muss teilweise eine Anmeldegebühr oder Kaution bezahlen sowie einen Versicherungseitrag entrichten und einen Tarif wählen, der sich aus Zeit- und Kilometerkosten zusammensetzt. Die Tankkosten sind in diesem Tarif größtenteils schon enthalten. Der Kunde kann meist aus vielen verschiedenen Tarifen wählen, für Vielfahrer gibt es oft Vergünstigungen. Hat der Kunde dann einen passenden Tarif gewählt, bekommt er einen Schlüssel oder eine elektronische Karte ausgehändigt, mit dem er Zugang zu den Tresoren erhält, die meist an den Carsharing-Parkplätzen installiert sind und in denen Schlüssel und Papiere für das gewünschte Auto lagern. Daraufhin kann die Fahrt auch schon starten. Kunden müssen die gewünschten Autos lediglich im Voraus buchen. Wer länger fährt als gebucht, muss zuzahlen. Getankt wird nur, wenn der Tank fast leer ist, damit der nächste Carsharer seine Reise ebenfalls antreten kann. Bezahlt wird diese Tankfüllung mit einer Karte, die im Auto liegt.

DN/ pixelio.de

DN/ pixelio.de


Carsharing bietet für Menschen, die weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren und ein Auto nur gelegentlich für kurze Stadtfahrten benötigen, eine günstige Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmittel sowie zum eigenen Wagen. Zudem kann es, in Verbindung mit Rad- und Fußwegen sowie Bus und Straßenbahn, helfen, den CO2-Ausstoß langfristig zu minimieren. Wer ein Auto nicht vor der Tür stehen hat, nutzt es automatisch seltener. Kurze Strecken zum Supermarkt oder zu Freunden werden so schneller mit dem Rad erledigt als wenn das Auto ohnehin vor der Haustür auf den Fahrer wartet. Nur Prestige gibt es beim Carsharing nicht. Die Carsharing-Anbieter setzen auf Funktion und Umweltfreundlichkeit. Wie praktisch!

Weltrekord: Elektroauto fährt über 1.000km ohne aufzuladen Mai 25, 2010 | 04:54 pm

Es ist eine Sensation die der Japan Electric Vehicle Club (Japan EV Club) da zusammen mit seinen Partnern erreicht hat. Erstmals hat es ein Fahrzeug geschafft, einzig und allein mit einem batteriebetriebenen Antrieb über 1.000km zurückzulegen.

Was braucht man um einen Weltrekord aufzustellen? Das wird sich wohl auch der Japan EV Club überlegt haben, bevor sie 27 Fahrer 24 Stunden lang auf einer Trainingsstrecke für Rennfahrer geschickt haben. Dieser Aufwand war nötig um vom 22. bis 23. Mai diesen Jahres den Weltrekord für die längste “Elektrofahrt” ohne erneurte Aufladung aufzustellen.

Der Mira EV schaffte es seinen bisherigen Rekord von 555.6km (dies ist Strecke zwischen Tokio und Osaka) ohne Aufladen zu brechen, welcher im November 2009 aufgestellt wurde. Diesmal verbaute man über 8.300 zylinderförmige Lithium-Ion-Akkus im Fahrzeug, der Typ von wiederaufladbarer Batterie der auch in Laptos und Digitalkamers verwendet wird. Die Leistung der Akkus betrug durchschnittlich etwa 50kWh, womit die Durchschnittsgeschwindigkeit des Mira EV circa 40 km/h betrug.

Dieser Rekord zeigt deutlich wie weit unsere Technik schon fortgeschritten ist. Es wäre ein einfaches solche Autos in Masse zu produzieren, könnten sich die Hersteller auf ein einheitliches Format zur Wiederaufladung einigen. Dieses Format müsste dann genormt werden, so dass man auf der ganzen Welt die gleichen Möglichkeiten zum Stromtanken hat. Genügend Ideen gibt es schon, diese reichen von konventionellen “Stromtankstellen” über Solarbetriebene Systeme, bis hin zu stationären “Aufladefeldern” auf dem das Auto abgestellt werden kann und wieder aufgeladen wird.

Schwere Mängel auf deutschen Straßen April 9, 2010 | 04:07 pm
© Dieter Schütz / PIXELIO

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Letztes Jahr, man dürfte sich noch vage erinnern, gab es eine Aktion der Bundesregierung, die jedem der sein altes Auto verschrottete um dann einen Neu-, oder Jahreswagen zuzulassen, 2.500 Euro schenkte. Der Titel dieser Prämie, welche bis 2. September 2009 lief, wurde zum “Wort des Jahres 2009″ gewält – die Rede ist natürlich von der Umweltprämie, oder auch umgangssprachlich Abwrackprämie genannt. Zur Erinnerung, diese hatte zweierlei Ziele: zum einen sollte sie die Nachfrage nach Kraftfahrzeugen ankurbeln und damit der krisengebeutelten Autoindustrie unter die Arme zu greifen und zum anderen sollte die deutsche Fahrzeugflotte modernisiert werden, um unsere Straßen sicherer und unsere Luft schadstoffarmer zu machen.

Nun, Monate nach dem Auslaufen der Prämie, kann man langsam anfangen Bilanz zu ziehen. Während man die Volkswirtschaftlichen Konsequenzen noch nicht genau festellen kann, sollte dies bei den ökologischen, sowie sicherheitstechnischen Auswirken machbar sein. Letzters hat zum Beispiel die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in ihrem GTÜ-Mängelreport überprüft, den sie heute auf der AMI in Leipzig vorstellt. Das Ergebnis ist alles andere als erfreulich, denn allein die Zahl an Autos mit schwerwiegenden Mängeln liegt bei über 17 Prozent.

Jedes zweite Auto ist mit Mängeln unterwegs

© Jens Schöninger / PIXELIO

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Im Rahmen der Hauptuntersuchung  (HU) geprüften Fahrzeugen war jedes zweite (51,8 Prozent) mit Mängeln belastet. Die häufigsten Probleme sind vor allem bei der Beleuchtung und der Elektronik zu finden, fast jedes vierte geprüfte Auto hatte hier Defizite. Danach folgen defekte Bremsen und Beschädigungen an Achsen, Rädern, Reifen und Aufhängung. Zwar ist die Zahl der sich mit Mängeln auf der Straße befindlichen PKW um zwei Prozentpunkte zurückgegangen, Entwarnung können die Prüfingenieure jedoch nicht geben, vor allem in Hinblick auf die Zunahme der Fahrzeuge mit gravierenden technischen Problemen. “Die Jahr für Jahr steigende Zahl der Pkw mit erheblichen Mängeln bis hin zur Verkehrsunsicherheit ist besorgniserregend. Diese Fahrzeuge erhöhen das Unfallrisiko erheblich”, gibt Rainer de Biasi, Geschäftsführer der GTÜ, zu bedenken. “So ist bespielsweise jedes sechste Fahrzeug auf unseren Straßen mit defekten Bremsen unterwegs.”

Auf Mängelstatistik habe das Plus an Neufahrzeugen durch die staatliche Prämie bislang keine signifikanten Auswirkungen, so de Biasi weiter, dies würde sich erst in den Folgejahren bemerkbar machen. Trotzdem könnte man einige positive Veränderungen bemerken, auch wenn sie nicht bei der Beseitigung von schwerviegenden Defiziten an den PKW zu finden sind. So seien dank Abwrackprämie rund vier Millionen Fahrzeugmängel in der Schrottpresse gelandet, betont de Biasi, auch habe sich der Sicherheitsstandard auf unseren Straßen durch die rund zwei Millionen Neufahrzeuge deutlich erhöht.

Probleme vor allem im hohen Alter

© Philipp Freilinger / PIXELIO

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Erfreulich ist außerdem, dass das durchschnittliche Alter eines Autos auf deutschen Straßen nun bei etwa 8 Jahren liegt. Die rund zwei Millionen verschrotteten Fahrzeugen, die im Zuge der Umweltprämie ihren Weg ins Blechnirvana fanden, hatten ein Durchschnittsalter von 13 Jahren.
So sind es vor allem Fahrzeuge die das Alter von neun Jahren bereits überschritten haben, wovon heutzutage noch 17 Millionen unterwegs sind, die sich besonders anfällig für zum Teil erhebliche Mängel zeigen. Letztes Jahr waren mehr als ein Viertel aller PKW dieser Altersklasse mit Mängeln behaftet. Besonders deutlich zeigt sich dies im GTÜ-Mängelvergleich. Während unter 100 ein- bis dreijährigen Fahrzeuge  etwa 20 Mängel festgestellt wurden, waren es bei den 100 geprüften Autos, die über neun  Jahre alt waren, knapp 230 Mängel. Konkret waren bei den getesteten Fahrzeugen dieser Altersgruppe über 70 Prozent mit Mängeln unterwegs, bei etwa 26 Prozent waren es sogar gravierende Probleme.

Umweltfreundliche Autos durch reduzierten CO2-Ausstoß Dezember 16, 2009 | 05:03 pm

Der ADAC hat einen Test zu den umweltfreundlichsten Autos gemacht. Am Besten abgeschnitten hat dabei der Smart Fortwo mit Dieselmotor. Bei einem Klimagasausstoß von 88 Gramm pro Kilometer liegt er deutlich vor dem Toyota iQ mit Ottomotor, der bei 99 Gramm pro Kilometer liegt.
Insgesamt testete der ADAC 34 Fahrzeuge in verschiedenen Klassen: “Kleinwagen, Kompaktwagen, Mittelklasse, oberer Mittelklasse, Oberklasse, Benziner oder Diesel”
Von den Testsiegern stammen 19 von deutschen Herstellern und weitere vier von Seat oder Skoda.

 

http://www.focus.de/auto/news/umwelt-adac-vergleicht-co2-ausstoss_aid_462330.html