Wirtschaftskrise? Technische Probleme? Absatzschwierigkeiten? Probleme die manch einen Autobauer heutzutage in die Knie zwingen. Doch anscheinend ist der deutsche Automobilproduzent Audi gewappnet gegen diese Art von wirtschaftlichen Fallgruben. Im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht steht schwarz auf weiß: 19,9% Absatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Dies sind die Zahlen für den Monat Februar 2010.
Nach Angaben von Audi-Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer wird das kommende Quartal ein äußerst positives für das Unternehmen werden. Dies sei vor allem auf die “führenden Marktpositionen in China und Westeuropa” zurückzuführen. Denn vor allem in China konnte der Ingolstädter Autobauer kräftig zulegen: mit 15.108 verkauften Fahrzeugen, erreichte man ein Absatzplus von fast 62%. In Westeuropa stiegt der Absatz um 6%. Hier hatte Audi 43.127 Autos verkauft. Vor allem in Spanien waren konnte man seine Zahlen verbessern: knapp 30% Plus wurde allein in diesem Land gemacht. Dies macht dann auch die leicht rückläufige Entwicklung auf dem deutschen Absatzmarkt wieder wett. Hierzulande verzeichnete man ein Minus von 3,3 Prozent, was 15.647 verkauften Autos entspricht.

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Auch aus den USA ist nur erfreuliches zu hören. Seit Markteintritt in Übersee entwickle sich die Marke Audi sehr gut, so Schwarzenbauer. 6.216 Autos wurden letztes Jahr verkauft, das ist ein Plus von 33,6%. Mit diesen positiven Zahlen steht Audi deutlich besser da, als seine größten Konkurrenten, Mercedes und BMW. Diese hatten im letzten Jahr einen Absatzrückgang von etwa 10% zu verbuchen.