Führerscheinentzug durch Falschparken September 2, 2010 | 10:09 am

Um den Führerschein zu verlieren, muss es nicht immer gleich ein schweres Verkehrsdelikt sein. Ein Autofahrer, der mehrfach wegen Falschparken mit den Ordnungshütern in Konflikt kam, muss nun erstmal den Führerschein abgeben.

Durch das wiederholte Falschparken sammelte er schließlich 18 Punkte in Flensburg. Wer eine so hohe Punktezahl erreiche, der erweise sich als ungeeignet, um ein Fahrzeug zu führen. So ist die Ordnungswidrigkeit irrelevant – maßgeblich ist allein die Bußgeldhöhe, die darüber bestimmt, ob es einen Punkt im Zentralregister gibt.

Abwrackprämie war künstlich erzeugter Boom September 2, 2010 | 10:04 am

Die im Zuge der Wirtschaftskrise initiierte Abwrackprämie erzeugte in der Automobilbranche viel Auf und Ab. Anfang 2009, kurz nach Start der Prämie, konnten sich die Hersteller kaum vor Aufträgen retten, sie mussten einem wahren Ansturm auf die günstigen Neuwagen standhalten. Dies galt allerdings weniger für die Hersteller aus dem Premiumsegment, diese waren von dem Boom kaum betroffen.

Das Strohfeuer ist jetzt allerdings verbrannt, die Absatzzahlen für Klein- und Kleinstwagen rutschten in den Keller. So stieg der Absatz bei den Kleinen um statte 126,9 Prozent auf 241 539 Neuverkäufe an, nachdem er jetzt um 49,9 Prozent auf 120 898 Einheiten einbrach.

Einzig die Geländewagen blieben von der Abwrackprämie unberührt: Von Januar bis Juli 2009 verzeichneten sie ein Plus von 6,0 Prozent auf 145 679 Neuverkäufe ein, im Zeitraum des Folgejahres stiegendie Verkäufe um 7,6 Prozent auf 156 752 Fahrzeuge.

Insgesamt hat die Abwrackprämie also mehr für eine Verzerrung im Automarkt als für einen Ausgleich gesorgt. Vor allem die Billiganbieter müssen jetzt mit der Ruhe nach dem Sturm klarkommen. Der Bumerangeffekt wird für einige Händler eine schwere Probe sein.

VW-Käfer ist beliebtester Oldtimer September 1, 2010 | 12:09 pm

Der VW-Käfer ist Deutschlands beliebtester Oldtimer und lässt andere bekannte Automarken weit hinter sich. Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte, sind rund 24.000 alte VW-Käfer aktuell auf deutschen Straßen unterwegs. Platz zwei der beliebtesten Oldtimer wird vom Mercedes-Benz 114/115 belegt, der noch rund 6094 mal gefahren wird. Auch Platz drei wird von einem Mercedes belegt: immerhin sind noch 4843 Mercedes der Baureihe 110/111 in Deutschland zugelassen. Auf Platz vier der beliebtesten Oldtimer steht der Porsche 911 oder 912.

© Günther Havlena / PIXELIO

© Günther Havlena / PIXELIO

Der Verband teilte außerdem mit, das die Zahl der Oldtimer in Deutschland in den letzten Jahren deutlich gewachsen ist. In den vergangenen drei Jahren wuchs die Zahl der Oldtimer um mehr als zwei Drittel auf immerhin 210.000 Fahrzeuge an. Dabei stammen fast zwei Drittel der Modelle von deutschen Herstellern.

Zu erkennen sind die betagten Autos an einem H am hinteren Teil des Nummernschilds. H steht dabei für „historisches Fahrzeug“ und kann an jedes Auto vergeben werden, was älter als 30 Jahre und von seinem äußeren Erscheinungsbild unverändert ist. Hat man das Prädikat „historisches Fahrzeug“, zahlt man einen einheitlichen Steuersatz von 191,73 Euro und hat freie Fahrt in den Umweltzonen.

Der Anteil an Fahrzeugen unter den Oldtimern mit dem „H“ liegt derzeit aber nur bei 56 Prozent. Viele Fahrer scheuen den hohen Aufwand, der betrieben werden muss, um die Plakette zu bekommen. Außerdem muss eine höhere Steuer gezahlt werden. Aus diesem Grunde fordert der VDA eine noch größere Entlastung für Besitzer von Oldtimern. Jedes Fahrzeug sei schließlich´ein Stück Kulturgut und müsse erhalten werden.

ADAC-Stauprognose: erstmals wieder Entspannung in Sicht September 1, 2010 | 10:55 am

Die Urlaubszeit geht langsam vorbei und das mach sich auch auf deutschen Straßen bemerkbar. So prognostiziert der ADAC bereits für das kommende Wochenende vom 3. bis 5. September eine deutliche Entspannung durch ein verringertes Verkehrsaufkommen. Lediglich in den beiden Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sei mit urlaubsbedingten Staus zu rechnen.

So geht der ADAC davon aus, dass folgende Verbindungen stärker belastet sein werden:

© Bertl100/ PIXELIO

© Bertl100/ PIXELIO

· A 1 Puttgarden–Lübeck–Hamburg–Köln · A 3 Nürnberg–Frankfurt–Köln · A 5 Basel–Karlsruhe–Frankfurt · A 6 Nürnberg–Heilbronn–Mannheim · A 7 Kempten–Würzburg · A 8 Salzburg–München–Stuttgart–Karlsruhe · A 9 München–Nürnberg · A 93 Kufstein–Inntaldreieck · A 99 Umfahrung München

Und auch im europäischen Ausland entspannt sich wegen der endenden Ferienzeit die Lage deutlich. In den nächsten zwei bis drei Wochen wird sich der Verkehr auch hier wieder normalisiert haben.

Recht: Mietwagen keine Jahreswagen September 1, 2010 | 10:45 am

Das Oberlandesgericht Hamm urteilte: Wurde ein Auto als Mietwagen gefahren, darf er später nicht als „Jahreswagen aus erster Hand“ deklariert werden. Eine solche Bezeichnung führe den Verbraucher in die Irre. Zwar sei die Bezeichnung formal korrekt, wurde der Mietwagen nur ein Jahr gefahren, allerdings suggeriere die Bezeichnung, dass das Gefährt nur von einem Besitzer gefahren worden ist.

Mietwagen allerdings wurden meist von mehreren Fahren genutzt, das unterschiedliche Temperament und die Sorgsamkeit der Fahrer um das Auto führe allerdings zu einem größeren Verschleiß. Autohändler müssen darüber informieren.

Diebstahlgefahr beim Werkstattbesuch August 30, 2010 | 05:20 pm

Will man sein Auto nach der Arbeit in die Werkstatt bringen, steht man oft vor bereits verschlossenen Türen. Daher ist es bei vielen Werkstätten gängige Praxis, den Wagen auf dem Hof stehen zu lassen und den Autoschlüssel in den Briefkasten zu werfen.

Wird das Auto allerdings über Nacht gestohlen, riskiert man den Versicherungsschutz – zumindest ein Teil des Wertes wird nicht ersetzt. Da viele der Werkstattbriefkästen nicht ausreichend gesichert sind, handelt der Autofahrer grob fahrlässig, wenn er hier den Zündschlüssel seines Wagens hinterlegt. Diese Fahrlässigkeit führt dann zu einem partiellen Verlust des Versicherungsschutzes.

Prognose: us-amerkianische Automobilhersteller nicht mehr unter den größten Produzenten August 30, 2010 | 05:11 pm

© Tom Kleiner / PIXELIO

© Tom Kleiner / PIXELIO

Bislang zählten General Motors und Ford zu den größten Automobilherstellern der Welt – doch das wird sich ändern, so die Prognosen mehrerer Brancheninsider. In Ron Harbours jährlichem “Harbour-Report” prophezeit der Experte einen rasanten Abstieg. Laut seinem Bericht werden in Zukunft Toyota, die Hyundai-Kia-Gruppe sowie der Volkswagen-Konzern um die Top-Plätze ringen. GM und Ford werden auf den Plätzen fünf oder einer noch schlechteren Platzierung landen.

Bislang wurden in den USA rund 16 Millionen Autos der amerikanischen Hersteller verkauft. Infolge der Wirtschaftskrise ist der Absatz bereits auf nur noch 11 Millionen Neuverkäufe eingebrochen und Experten sind der Ansicht, dass sich das Rekordniveau von früher nicht wieder erreichen lässt. Ursache hierfür sind unter anderem mangelnde Investitionen und Neuerungen bei den Fahrzeugen. Auch Chevrolet Volt, der eigentlich als Hoffnungsträger der Branche galt, wird mit seinem Elektrowagen nicht punkten: der Einstiegspreis von immerhin 40.000 Dollar ist einfach zu hoch, als das er in größerer Stückzahl verkauft werden könnte.

Studie: Männer fahren 442 Kilometer Umwege August 30, 2010 | 05:08 pm

Die Studie eines britischen Versicherungsunternehmens hat festgestellt, dass Männer im Jahr durchschnittlich rund 442 Kilometer Umwege fahren. Grund dafür ist meist falscher Stolz, nicht nach dem Weg fragen zu wollen. Münzt man diesen Ehrgeiz und seine Folgen in verschwendeten Kraftstoff um, kommt man auf satte 2 400 Euro, die ein Autofahrer allein wegen der gefahrenen Umwege im Leben zahlen muss. Frauen hingegen fragen öfter nach dem Weg und kommen damit billiger weg.

Glaubt man der Studie, fahren Männer im Schnitt rund eine halbe Stunde orientierungslos durch die Gegend, bevor sie nach dem Weg fragen. Jeder zehnte männliche Fahrer würde sogar nie nach dem Weg fragen. Was für ein kostenspieliger Stolz.

Smartphone überwacht Reifendruck August 26, 2010 | 11:34 am

Künftig kann der Reifendruck bequem mit dem Smartphone überprüft werden. So hat der Reifenhersteller Continental ein System entwickelt, dass den Reifendruck direkt per Funk an das Smartphone übermittelt. Muss der Reifendruck erneuert werden, schlägt das Gerät Alarm. Damit wird der regelmäßige Kontrollgang an die Tankstelle überflüssig. Zusätzlich zeigt das System auf dem Handy den idealen Reifendruck an. Die Daten werden separat für jeden einzelnen Pneu übermittelt.

Technisch wird das ganze durch ein Reifendruckinformationssystem mit entsprechender Sensorik sowie einer Schnittstelle zur Funkübertragung realisiert. Serienmäßig soll das „Continental Filling Assistant” -System ab 2013 in Neufahrzeugen installiert werden.

Rückrufaktion bei Chrysler August 26, 2010 | 11:27 am

© Jens P. Raak / PIXELIO

© Jens P. Raak / PIXELIO

Jetzt trifft es den us-amerikanischen Automobilhersteller Chrysler: ein möglicher Konstruktionsfehler des Tanks beim Jeep Grand Cherokee könnte zu einer groß angelegten Rückrufaktion führen – betroffen wären rund 3 Millionen Autos, die zwischen 1993 und 2004 gebaut worden sind.

Bereits im vergangenen Oktober leitete das Center for Auto Safety (CAS) eine Untersuchung ein. Man hatte die Annahme, dass der am Heck platzierte Tank bei einem Auffahrunfall in Brand geraten kann. Bereits mehrfach kam es in den USA so zu tödlichen Unfällen, da der Tank in Brand geraten war.

Müssen die Wagen tatsächlich in die Werkstätten, wird es teuer für das Unternehmen, dass erst 2009 Insolvenz angemeldet hatte.